Psychosomatische Störungen verstehen und behandeln

Psychosomatische Störungen können sich auf vielfältige Weise zeigen: im Körper, in Gedanken oder im Verhalten.
Oft sind sie Ausdruck von Erfahrungen, die nicht vollständig verarbeitet werden konnten.

Die gestalttherapeutische Psychotherapie ist besonders geeignet für Menschen, die belastende Erfahrungen gemacht haben und deren Auswirkungen bis heute spüren.

Dazu zählen unter anderem:

– emotionale und körperliche Missbrauchserfahrungen
(z. B. sexueller Missbrauch, narzisstischer Missbrauch)

– Erfahrungen mit Sucht oder Co-Abhängigkeit
(z. B. Substanzmissbrauch)

– psychische, seelische oder körperliche Gewalt
(z. B. Mobbing, häusliche Gewalt)

– anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung und depressive Symptome
(z. B. Burnout, Depression, chronische Erschöpfung)

– Störungen im Gesundheitsverhalten
(z. B. Ess- oder Schlafstörungen)

– Schwierigkeiten mit Identität und Selbstbild
(z. B. Borderline-Strukturen oder Fragen zur eigenen Identität)

– Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisprobleme
(z. B. ADHS, Lernschwierigkeiten)

Mir ist es wichtig, dass Betroffene erkennen:
Sie sind nicht allein.

Viele Menschen erleben sich lange als ausgeliefert oder hilflos.
Ein wesentlicher Teil der Therapie besteht darin, aus dieser Erfahrung herauszufinden – und Schritt für Schritt wieder in eine aktive, selbstbestimmte Rolle zu kommen.

Das bedeutet nicht, „funktionieren zu müssen“, sondern sich selbst besser zu verstehen, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.

So kann wieder mehr Stabilität, Klarheit und Lebensqualität entstehen.

 

Interessiert? – So geht es weiter…

Psychosomatische Störungen entstehen oft nicht „einfach so“, sondern im Zusammenhang mit Lebensgeschichte, Beziehungserfahrungen und inneren Konflikten.

Wenn Sie unter psychosomatischen Störungen leiden, kann eine individuelle psychotherapeutische Begleitung hilfreich sein.