Therapeutischer Rahmen und Haltung
Psychotherapie verstehe ich als einen gemeinsamen Prozess, in dem es darum geht, das eigene Erleben bewusster wahrzunehmen, innere Zusammenhänge zu verstehen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei stets Ihre persönliche Erfahrung – Ihre Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen und inneren Reaktionen.
Auch bei belastenden Beziehungs- oder Trennungserfahrungen liegt der Fokus meiner Arbeit nicht auf der Bewertung oder Diagnose abwesender Personen. Vielmehr geht es darum zu verstehen, wie bestimmte Dynamiken auf Sie wirken, was sie in Ihnen auslösen und wie Sie einen stimmigen, selbstfürsorglichen Umgang damit finden können.
Empathisches Zuhören bedeutet für mich, Ihr Erleben ernst zu nehmen und wertschätzend zu begleiten. Es bedeutet jedoch nicht automatisch Zustimmung oder Parteinahme. Psychotherapie ist kein Ort der Beweisführung oder Schuldzuweisung, sondern ein Raum für Selbstreflexion, Klarheit und persönliche Entwicklung.
Ich arbeite gestalttherapeutisch, ganzheitlich und prozessorientiert. Dabei unterstütze ich Sie, Ihre eigenen Ressourcen, Ihre innere Orientierung und Ihre Fähigkeit zur Selbstregulation zu stärken – damit Veränderung von innen heraus möglich wird.
Für wen ist die Gestalttheoretische Psychotherapie (GTP) geeignet?