Mag. Katharina Schuldner

Das Leben liebt es bunt...
Das Leben weiß, wie man Geschichten schreibt: Eine Geschichte muss reich an Erlebnissen sein. Und Erlebnisse sind nie „nur gut“ oder „nur schlecht“. Das Leben schreibt Geschichten, die spannend sind, voller Humor manchmal, dann wieder nachdenklich, schmerzhaft oder voller Wut. Das Leben liebt die Abwechslung.
Und es lässt sich gerne Dinge einfallen, die wir lieber nicht in unserer Geschichte hätten: Körperliche Beschwerden etwa (Rückenprobleme, Gelenksschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Verspannungen) und psychische: Schlafstörungen, Depressionen, Panikattacken, Erschöpfungszustände bis hin zum Burn-Out.
Mag. Katharina Schuldner: „Narzissmus als Chance“
2012 stieß ich zum ersten Mal auf den Begriff „Narcissistic Abuse“, der vor allem im englischsprachigen Raum verwendet wird, um die vielschichtigen Formen psychischer Gewalt in destruktiven Beziehungen zu beschreiben. Ich begann, mich intensiv mit diesen Dynamiken und ihren Auswirkungen auseinanderzusetzen. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in die Entwicklung meines Therapieprogramms EDEN ein, das Betroffene in ihrem individuellen Verarbeitungs- und Entwicklungsprozess begleitet.
Sie lernen im Rahmen des Programms, alte, tiefsitzende innere Verletzungen freizulegen und zu heilen, überholte Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu korrigieren. Schritt für Schritt Ihre Energie wieder auf sich selbst zu konzentrieren. Ihre Selbstliebe zu stärken und die Signale Ihres Körpers als Wegweiser zu verstehen. Sie können Ihr Leben frei und selbstbestimmt leben!
Lassen Sie sich weniger „vorschreiben“, sondern schreiben Sie selbst an Ihrer Lebensgeschichte mit….
Neben meiner klinischen und psychotherapeutischen Tätigkeit entwickle ich unter dem Namen KAT Vienna (Katharina Schuldner) eine künstlerische Praxis, in der sich klangbasierte Zyklen in installative und konzeptuelle Arbeiten über Objekt und digitalen Raum hinaus erweitern.
Hören wird dabei zu einem Raum zwischen Klang, Sprache und innerer Wahrnehmung. Einige Arbeiten zielen nicht darauf ab, etwas aufzulösen oder festzuhalten, sondern lassen etwas entstehen, ohne es festzuschreiben.
Neben diesen oft reduzierten Arbeiten entstehen auch Lieder, in denen Stimme, Sprache und Struktur stärker in den Vordergrund treten. Texte entfalten sich dabei in einer poetischen Bewegung zwischen Klarheit und Offenheit, manchmal leise, manchmal direkter.
Diese Praxis umfasst unter anderem klangbasierte Formate wie Echoes of One, Quiet Experiments und The Pulse & The Breath sowie installative Arbeiten wie Lost Access und konzeptuelle Arbeiten im digitalen Raum.
Einblicke in meine künstlerische Arbeit und Hörräume finden sich hier.

